Selfmade Nerdstuff

Vom Gamer zum Maker

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Weil das Gebotene nicht das war, was ich suchte

Ich liebe Anime- und Gaming-Figuren. Doch bei offiziellem Merchandise hat mich oft gestört, dass entweder die Qualität zu wünschen übrig ließ oder das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach nicht passte – oder beides. Die Lösung? Es selbst in die Hand nehmen! Ich wollte Figuren und Deko erschaffen, die genau meinen eigenen Vorstellungen entsprechen.

Aller Anfang ist... schmierig

Als 2021 mein erster Resin-Drucker einzog, dachte ich eigentlich, ich wäre gut vorbereitet. Ich hatte mich ewig in das Thema eingelesen und unzählige Videos geschaut. Aber die Praxis sah dann doch ganz anders aus: Man merkt erst beim Selbermachen, wie komplex und teilweise auch echt "schmierig" der ganze Arbeitsprozess mit dem flüssigen Kunstharz sein kann. Dazu kam das Temperaturproblem, denn Resin braucht eigentlich 25 bis 30 Grad, um richtig gut zu funktionieren. Nach einigem Tüfteln und Ausprobieren habe ich dann aber den für mich perfekten Weg gefunden, um auch bei kalten Temperaturen saubere Ergebnisse zu liefern.

Die Drucker-Flotte wächst (2024 - 2025)

2024 kam dann der nächste logische Schritt: Ein FDM-Drucker (für Filament). Mein Ziel war es, eigenes Gelände für Zombicide und meine Tabletop-Runden zu drucken, und genau dafür ist diese Art von Druck einfach perfekt.

2025 stand dann das bisher größte Upgrade an: Im Kunstharzbereich habe ich nochmal ordentlich aufgerüstet und mir eine Premium-Maschine geholt – den HeyGears Reflex RS Turbo.

Mit diesem Setup bin ich jetzt perfekt aufgestellt, um nicht nur für mich selbst, sondern für jeden, der möchte, genau das zu drucken, was das nerdige Herz begehrt.

Ein Blick in die Vitrine

Der Nerd hinter den Drucken

Gamer seit meiner ersten Stunde 🕹️

Meine Leidenschaft für digitale Welten begann im Pixel-Look: Auf dem Amiga, mit Spielen, die noch von echten Disketten geladen wurden. Danach zog mit dem SEGA meine erste eigene Konsole ein, dicht gefolgt vom legendären Super Nintendo.

Die Handheld-Ära:

Parallel dazu war ich auch mobil unterwegs. Der Start war natürlich der klassische "dicke weiße" Game Boy, gefolgt vom Game Boy Color. Leider endete meine Handheld-Karriere dann mit dem Game Boy Advance SP.

PC & Konsole:

Die PlayStation 1 habe ich damals nur bei Freunden gespielt. Der Grund? Ich hatte endlich meinen ersten eigenen PC bekommen und unzählige Stunden in Welten wie Diablo und Warcraft versenkt. Ab der PlayStation 2 war ich dann aber wieder bei jeder Konsolen-Generation am Start – bis heute.

Was über all die Jahre jedoch immer blieb: Ein treuer Rechner an meiner Seite, der bis heute regelmäßig mit neuen Upgrades versorgt wird und meine Steam-Bibliothek wachsen lässt.

Gaming Bild 1
Tattoo Bild

Leidenschaft, die unter die Haut geht

Neben dem Zocken brenne ich genauso sehr für epische Filme, fesselnde Serien und Anime.

Kino, Couch & Comics:

Zu meinen absoluten Lieblingsfilmen gehören Meisterwerke wie Herr der Ringe und Interstellar, aber auch die alten Disney-Klassiker. Außerdem bin ich ein riesiger Marvel-Fan. Auch wenn die aktuellen Produktionen oft zu wünschen übrig lassen, hält mich die Faszination aus den Comics meiner Kindheit bis heute in diesem Universum – mit Spider-Man als meinem unangefochtenen Lieblingshelden. Was Serien angeht, kriegt man mich eigentlich mit allem, was in die Fantasy-Richtung geht.

Anime-Faszination:

Anime begleitet mich ebenfalls schon seit Kindheitstagen. Früher war Naruto mein ungeschlagener All-Time-Favorite, der mittlerweile aber von My Hero Academia vom Thron gestoßen wurde. Wie sehr ich für dieses Medium brenne, sieht man mir buchstäblich an: Meine beiden Beine sind komplett tätowiert und bieten genau den Anime einen festen Platz, die mich über die Jahre so sehr geprägt haben.

Analog und Technik

Die Liebe zum Analogen 🎲

Neben all den digitalen Welten auf dem Bildschirm schlägt mein Herz genauso sehr für das klassische Erlebnis am Spieltisch. Wenn der PC mal aus bleibt, packe ich gerne die ganz großen Boxen aus.

Zeitfresser & Komplexe Brettspiele:

Ich liebe Brettspiele, die ordentlich Tiefgang haben und gerne auch mal richtig viel Zeit in Anspruch nehmen. Zu meinen aktuellen absoluten Favoriten zählt Zombicide – es macht einfach riesigen Spaß, sich stundenlang taktisch und kooperativ durch die Kampagnen zu kämpfen.

Würfel, Zettel & Miniaturen:

Auch Pen & Paper-Rollenspiele haben es mir angetan. Zuletzt war ich in der grenzenlosen Welt von Dungeons & Dragons (D&D) unterwegs. Wenn es eher um strategische Schlachten und das Bewegen von Armeen geht, bin ich beim Herr der Ringe-Tabletop voll in meinem Element.

Genau diese Leidenschaft für analoge Runden ist für mich übrigens die perfekte Brücke zum 3D-Druck: Es gibt einfach nichts Cooleres, als das Erlebnis am Spieltisch mit selbst gedrucktem Gelände oder eigenen Figuren noch epischer zu machen.

Hier folgt bald ein Video

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